Verstärkung fürs Team gesucht!

Inzwischen hat unsere Crew sich durch An- und Abreise von Menschen etwas verändert, sodass nun Jojo, Binta, Freya, Friedhelm und Wiebke im Camp rumwerkeln. Einen Großteil unserer Zeit verbringen wir im Moment damit gemeinsam mit vielen anderen Menschen besagte Shelter-Erweiterungen zu bauen. Da Freiwillige aus verschiedenen Ländern hier sind, setzen sich auch unsere Bau-Teams bisweilen aus Menschen mit unterschiedlichen Nationalitäten (und Sprachen!) zusammen. Dazu kommen dann noch die Bewohner*innen des Camps, die weitere 4 Sprachen einbringen. So verbringen wir auch einige Zeit mit übersetzen zwischen den verschiedenen Sprachen. Wir werden immer besser im Bauen und optimieren den Materialeinsatz und die Konstruktionsweise, sodass wir inzwischen ein gefragtes Bauteam sind.
Gestern haben wir unsere erste Nachtschicht (die erste Phase von 20 Uhr bis 24 Uhr) gearbeitet. Das bedeutet, dass wir den „Sicherheitsdienst“ übernommen haben. Zwei Menschen sitzen in einem Auto am hinteren Tor, 2 weitere sitzen in einem Auto am vorderen Tor und 2 fahren mit Feuerlöschern regelmäßig mit dem Auto im Camp auf und ab. Dies ist alles weniger spektakulär, muss aber erledigt werden. Allerdings ist es nicht einfach genügend Freiwillige zu finden, weil wir aktuell chronisch unterbesetzt sind und sich bei den Langzeit-Freiwilligen vermehrt Erschöpfungserscheinungen zeigen.
Wer also Lust und Zeit hat für eine Woche herzukommen und die Freiwilligen von Utopia zu unterstützen ist herzlich eingeladen sich unverbindlich bei mir zu melden- auch wenn es noch Fragen dazu gibt! (wiebke.meiwald@yahoo.de)
Außerdem haben wir es auch übernommen uns um einige der neu angekommenen Freiwilligen zu kümmern, sie herum zu führen und dafür zu sorgen, dass sie grundlegende Infos bekommen.
Hier noch ein paar grundlegende Informationen zum Camp:
Verpflegung:
Mehrmals am Tag (beginnend mit dem Frühstück gegen 10 Uhr) gibt es Essensausgaben an verschieben Orten im Camp- Fruchtsalat, Brot mit Humus, Reis mit Scheiß, Salat, Hühnchen, Linseneintopf, Crêpes… So sind auch wir Freiwilligen gut versorgt und es gibt keine unendlich langen stressigen Schlangen beim Essen. Eine Küchengruppe arbeitet direkt auf dem Campgelände, die anderen kommen mit dem fertig gekochten Essen vorbei. Außerdem kochen viele der Menschen im Camp selber auf Feuer, Gas oder Benzin. Die Lebensmittel dafür kaufen sie einerseits im naheliegenden Supermarkt und bekommen sie andererseits im Camp zur Verfügung gestellt.
Sanitäre Anlagen:
Es gibt Dusch- und Klocontainer in ausreichender Anzahl, die zweimal am Tag gereinigt werden. Besonders hervorzuheben ist, dass es sich um die französischen Hockklos handelt und die ganze Geschichte sehr hygienisch und angenehm ist.
Medizinische Versorgung:
Ärzte ohne Grenzen, medicins du monde und das französische Rote Kreuz bieten im Wechsel Sprechstunden zur medizinischen Versorgung an.


Blick von einem der Shelter Dächer über das Camp


Die Tee und Kaffee Küche, die von der Volxküche München organisiert wird


Akkuschrauber? Läuft!