Die letzten Hütten und eine Menge Bürokratie

Donnerstag, 17.03.2016
Heute haben wir unseren Tag mit einer allgemeinen Müllsammelrunde begonnen. Das Camp ist im Vergleich zu vielen anderen sehr aufgeräumt, was aber auch unbedingt für die Behörden so bleiben muss. Danach wurden die letzten Umzüge für diese Woche von uns mit organisiert und Hütte bewacht, damit auch wirklich die „richtigen“ Bewohner ihr neues „Heim“ beziehen können. Gegen Mittag war das erledigt und die leeren Zelte wurden abgebaut. Da das Camp das erste durch NGO’s organisierte Camp ist, dass auf einem Privatgrundstück errichtet wurde, müssen viele Auflagen erfüllt werden. So muss sich das Camp nächste Woche einer Hygiene- und Sicherheitskontrolle unterziehen. Die Bewohner, vor allem Familien, haben sich an ihre Shelter schön hübsche Anbauten aus Dachlatten und Plastikplanen gebaut. Aus Sicherheitsgründen gilt es, diese in den nächsten Tagen zu ersetzen. Zum Beispiel müssen wegen der Auflagen Plastikplanen durch Holz ersetzt werden. So wie es aussieht, wird die Materialverteilung und die Unterstützung beim Neubau wohl einiges unserer Zeit in den nächsten Tagen in Anspruch nehmen.


Der Abbau eines der leer gewordenen Zelte, das von den Ärzte ohne Grenzen gestellt worden ist